Erste Standort-Bestimmung der U17-Projekt-Boote vom Ruderverband Südwest in Mannheim
von Larina Wiesen
Besonders überzeugen konnte an diesem Wochenende der Leichtgewichts-Doppelvierer mit Steuerfrau im männlichen U17-Bereich. Die Mannschaft aus Johannes Haag (Mainzer RG), Jan Sommer (RV Treviris Trier), Jonathan Habermehl (RG Speyer), Olaf Lutz (Mainzer RV) und Steuerfrau Dorothea Dette (Mainzer RV) ging in Mannheim im Schwergewichts-Rennen an den Start, konnte sich aber dennoch an beiden Tagen gut präsentieren und gewann am Sonntag souverän seinen Lauf. Nach einem gemeinsamen Trainingslager in Varese und starken Leistungen bei der ersten U17-Rangliste des RV Südwest in Köln zwei Wochen zuvor war dies definitiv der nächste wichtige Schritt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Saison 2026.
Im gleichen Rennen ging auch der Schwergewichts-Doppelvierer mit Steuerfrau mit Paul Friedrich (Bernkasteler RV), Jakob Balczun (Koblenzer RC Rhenania), Nick Mabic (RV Treviris Trier), Felix Alexy (Mainzer RV) und Steuerfrau Greta Stauder (Mainzer RV) an den Start. Am Samstag setzte die Mannschaft sich vor dem internen Leichtgewichts-Konkurrenten durch und konnte auch am Sonntag seinen Lauf gegen andere Mannschaften aus Hessen, Baden-Württemberg und Bayern gewinnen. Auch dieses Ergebnis ist ein erster wichtiger Schritt zum Saisonauftakt. Im Leichtgewichts-Doppelvierer hatten zwei Mannschaften aus dem Südwesten gemeldet. Die Besetzung mit Timo Mickel, Tamino Fielder (beide Saarbrücker RG Undine), Tim Schneider (RV Treviris Trier), Marion Männle und Steuerfrau Greta Stauder (beide Mainzer RV) fuhr am Samstag auf den zweiten Rang und am Sonntag im gesetzten Lauf auf einen sehr knappen vierten Platz. Die zweite Mannschaft mit Simon Wöhl (RG Treis-Karden), Jakob Volland (RV Treviris Trier), Elias Scherzinger (Saarbrücker RG Undine), Henry Pinneker (Wormser RC Blau-Weiß) und Steuerfrau Dorothea Dette (Mainzer RV) erreichte am Samstag den dritten Platz und kämpfte sich am Sonntag im hinteren gesetzten Lauf im Endspurt auf Platz zwei.
Auch in den Klein- und Mittelbooten konnten die U17-Jungs überzeugen. Johannes Haag (Mainzer RG) und Olaf Lutz (Mainzer RV) fuhren an beiden Tagen im Leichtgewichts-Doppelzweier souverän nach vorne. Ebenso machte es der Schwergewichts-Doppelzweier mit Nick Mabic (RV Treviris Trier) und Paul Friedrich (Bernkasteler RV), die an beiden Tagen einen Sieg in ihren Läufen feiern konnten. Der Zweier ohne mit Felix Alexy (Mainzer RV) und Jakob Balczun (Koblenzer RC Rhenania) startete am Samstag noch etwas holprig mit Platz zwei in die Regatta, konnte dieses Ergebnis jedoch direkt am Sonntag mit einem Sieg in ihrem Lauf wieder begleichen. Jan Sommer (RV Treviris Trier) und Jonathan Habermehl (RG Speyer) gingen im Doppelzweier bei den Schwergewichten an den Start, gewannen am Samstag ihren Lauf souverän und mussten sich am Sonntag lediglich der Südwest-Kombination mit Paul Friedrich geschlagen geben. Moritz Jost (RV Treviris Trier) und Carl Wolff (Saarbrücker RG Undine) fuhren in diesem Rennen knapp dahinter auf den dritten Platz.
Bei den U17-Mädchen haben sich über den Herbst und Winter im Schwergewichts-Bereich drei Hauptbootsklassen heraus kristallisiert. Marlene Dilk (Mainzer RV) überzeugte an beiden Renntagen im Einer und sicherte sich zwei Siege. Ihre Vereinskameradinnen Eva Hermann und Katharina Stauder (beide Mainzer RV) mussten sich am Samstag im Juniorinnen-Zweier ohne noch einer anderen Mannschaft aus Heidelberg geschlagen geben, schafften aber die Kehrtwende zu Tag zwei, an dem sie ihr Rennen schlussendlich gewinnen konnten. Der Juniorinnen-Vierer ohne mit Marlene Dilk, Eva Hermann, Katharina Stauder (alle drei Mainzer RV) und Runa Seibert (RG Speyer) fuhr am Samstag ein starkes Rennen und konnte den Lauf gewinnen. Am Sonntag ruderte statt Runa Seibert Sara Greis (Bernkasteler RV) mit. In diesem Rennen musste sich der Vierer leider einer Besatzung aus Baden-Württemberg geschlagen geben. Dennoch zeigen die Ergebnisse, dass die fünf Mädels über den Herbst und Winter gut gearbeitet haben und definitiv auf den nächsten Regatten mit ihnen zu rechnen ist. Hannah Schenk (RG Treis-Karden), die im Schwergewichts- und Leichtgewichts-Einer nur am Sonntag an den Start ging, konnte ihr beiden Rennen souverän gewinnen und zeigte einmal mehr, dass sie dieses Jahr erneut ganz vorne im Einer mitfahren möchte.Im Leichtgewichts-Doppelzweier schickte der RV Südwest zwei Mannschaften an den Start. Gabriela Künkel und Nike Görtz (beide RG Speyer) waren bereits in der Saison 2025 zusammen als Doppelzweier unterwegs. Nach einem durchwachsenen Start am Samstag konnten auch sie ihren Lauf am Sonntag gewinnen und zeigen, dass es nach längeren Verletzungsausfällen nun wieder aufwärts gehen kann. Die Besatzung mit Mia Brückelmeier (Binger RG) und Caterina Sulis (RV Treviris Trier) wurde am Samstag in ihrem Lauf dritte und kämpfte sich am Sonntag im Endspurt noch auf Platz zwei vor.
Als Nächstes steht nun die internationale Regatta in München (9. bis 10. Mai 2026) auf dem Programm. Bis dahin heißt es für alle fleißig weiter zu trainieren und das kommende Wochenende noch einmal für ein gemeinsames Mannschaftstraining zu nutzen.





